Iniziative

Venedig mit dem Fahrrad

Für alle Fahrradbegeisterten, welche mit Leidenschaft die Welt auf zwei Rädern entdecken und bereisen wollen, haben wir ein paar Vorschläge, um die Umgebung Venedigs auf den Inseln und dem Festland zu entdecken.

 

Zwischen Meer und Lagune      

die Lidos Venedigs:

am Wasser entlang bis nach Chioggia (27 km)

Diese Strecke gibt Ihnen die Möglichkeit während der Fahrt das ständige Panorama auf die Lagune und das Meer zu genießen. Zuerst Venedig selber mit den Insel Giudecca, San Giorgio, San Servolo, San Clemente, San Giorgio degli Armeni und anschließend das offene Meer.

Vom Hotel Rigel aus erreicht man als erstes die “murazzi”, die riesigen Wellenbrecher, die von der venezianischen Republik angelegt wurden um die schmalen Streifen der Lidi vor den starken Stürmen des Meeres zu schützen. Auf der einen Seite das Lido und die Lagune, auf der anderen der Strand und das Meer.

Einmal bei der “bocca di porto”, der Hafeneinfahrt von Malamocco angekommen, diesem schmalen Meeresstreifen, der die Einfahrt der Schiffe in die Lagune ermöglicht, nimmt man die Fähre um in wenigen Minuten das Lido von Pellestrina zu erreichen. Von hier geht es weiter in einem ähnlichen Kontext und man erreicht letztendlich mit einer weiteren Fähre die historische Stadt Chioggia, ein Venedig im Kleinen mit seiner wunderschönen Altstadt. 

 

Die Brentavillen

von Fusina am Fluss Brenta entlang bis nach Stra (22 km)

Die Flusslandschaft am ursprünglichen Verlauf des Brenta bietet Ausblicke, die einem den Atem rauben.

Der Fluss wurde von den Venezianern als privilegierter Transportweg für die Versorgung mit Lebensmitteln und Waren aller Art vom Festland zu den Inseln der Lagune hin genutzt. Im Laufe der Zeit wurden seine Ufer zum beliebtesten Ziel des Landaufenthalts des Adels der Seerepublik.

Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden so einige der außerordentlichen Architekturbeispiele der Villenkultur, für deren Bau exzellente Meister beauftragt wurden wie Andrea Palladio und berühmte Maler wie Tiepolo.

Je nach Lust kann man ein- oder mehrmals Halt machen und einige der Residenzen besichtigen, wie z.B. die Villa “Malcontenta” des Palladio oder Villa Pisani, auch als “Nazionale” bekannt, in Strà, die  Wohnsitz von Alvise Pisani war, dem Dogen der Venezianischen Republik in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 

In der Lagune

von Punta Sabbioni nach Lio Piccolo und Cavallino (25 km)

Die typische Sumpfbewachsung gemischt mit der Pflanzenwelt der Meeresküste lädt ein, zwischen “barene” den typischen Schlammbänken der Lagune und Schilfgras einzutauchen, wo zahlreiche Vogelarten nisten. Man fährt an alten Militärwegen entlang an denen man auf Aussichtstürme und militärische Festungen trifft, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden. Aber gleichzeitig hat man Gelegenheit verzauberte kleine Ortschaften wie Lio Piccolo zu entdecken oder den Pinienduft Cavallinos zu atmen.





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